Atelieraufnahme am Schreibtisch mit Büchern und Notizbuch.

Dr. Denis Newiak

Bilder verstehen.
Gesellschaft denken.

Medien-, Film- und Fernsehwissenschaft.

Forschung & Lehre
BTU Cottbus–Senftenberg

Entdecken

01 Profil

Genau hinsehen.
Weiterdenken.

Filme und Fernsehserien erzählen davon, wie wir leben — und wie wir leben könnten. Ich untersuche, was ihre Bilder über unsere Gesellschaft sichtbar machen.

Ich bin Medien-, Film- und Fernsehwissenschaftler und arbeite als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Angewandte Medienwissenschaften der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus–Senftenberg. Im Mittelpunkt meiner Forschung stehen Einsamkeit und Gemeinschaft, serielle Erzählformen und das Zukunftswissen audiovisueller Medien.

Mein akademischer Weg verbindet Europäische Medienwissenschaft, Filmwissenschaft und Library and Information Science. Forschungs- und Lehraufenthalte haben mich nach Japan und in die USA geführt.

Mein Profil an der BTU (öffnet in neuem Tab)
Atelieraufnahme mit aufgeschlagenem Buch und Laptop.

Forschung

Wie wir leben.
Was wir erzählen.

02 Forschung

Gesellschaft
in ihren
Bildern lesen.

Einsamkeit. Serialität.
Zukunftswissen.

Einsamkeit & Gemeinschaft

Wie wird Einsamkeit in Bildern, Räumen und Geschichten erfahrbar? Meine Arbeiten zur modernen Vereinsamung fragen nach ihren gesellschaftlichen Bedingungen — und danach, welche Vorstellungen von Zugehörigkeit Filme und Serien entwerfen. Ein besonderes Interesse gilt dem Verhältnis von Alleinsein und Gemeinschaft im interkulturellen Vergleich mit einem Fokus auf westliche Diskurse und japanische Perspektiven.

Fernsehen & serielle Formen

Was macht die besondere Beziehung zu einer Serie aus? Ich beschäftige mich mit der Geschichte, Ästhetik und Theorie des Fernsehens und mit den gemeinschaftsbildenden Möglichkeiten serieller Erzählformen. Diese Fragen führe ich in meinem Projekt einer Theorie serieller Televisualität zusammen.

Zukünfte & Krisenwissen

Pandemien, Blackouts und künstliche Intelligenz: Fiktionen machen mögliche Zukünfte anschaulich. Ich untersuche, wie sie Risiken, Verantwortung und gesellschaftliche Handlungsfähigkeit verhandeln. Dabei sind erzählte Szenarien keine Vorhersagen, sondern Gegenstände kritischer Analyse.

Ausgewählte PublikationenBücher & Herausgeberschaften
Ausführliches Publikationsverzeichnis auf meiner BTU-Seite (öffnet in neuem Tab)
Atelieraufnahme in einer Vortragssituation mit offenem Gestus.

03 Lehre

Nicht nur wissen.
Selbst fragen.

Wissenschaftliche Perspektiven eröffnen.
Eigenständiges Denken stärken.

Ich lehre auf Bachelor- und Masterniveau zu Film- und Fernsehtheorie, künstlicher Intelligenz, Krisen und Katastrophen sowie zu Kommunikation und Hochschuldidaktik. Dabei verbinde ich medienwissenschaftliche Analyse mit gesellschaftstheoretischen und interkulturellen Fragestellungen. Science-Fiction-Filme und Serien wie 2001, Her, Ex Machina und Westworld bieten dafür besonders ergiebige Ausgangspunkte: An ihnen werden Fragen nach Wissen, Verantwortung und Zusammenleben konkret.

Atelieraufnahme mit erhobenem Stift in einer erläuternden Geste.

Im gemeinsamen Denken

Fragen entwickeln.
Urteile begründen.

Forschendes Lernen

Vom genauen Hinsehen zum eigenen wissenschaftlichen Urteil.

Meine Seminare führen von der genauen Beobachtung über die Auseinandersetzung mit Theorie zu eigenständigen wissenschaftlichen Fragestellungen. In gemeinsamen Szenenanalysen und kontroversen Textgesprächen werden Deutungen am Material geprüft und Argumente geschärft. Klare Arbeitsaufträge, regelmäßiges Feedback und individuelle Betreuung geben Orientierung — von der ersten Analyse bis zur Abschlussarbeit. Ziel ist ein begründetes Urteil, das die eigenen Voraussetzungen und Grenzen mitreflektiert.

04 Persönlich

Auch jenseits
des Schreibtischs.

Mich interessiert, wie Menschen einander begegnen, zusammen handeln und füreinander da sind.

Das verbindet meine wissenschaftliche Arbeit mit meinem Engagement als Sanitäter und meiner Tätigkeit als Tanztrainer. Im Sanitätsdienst geht es um Aufmerksamkeit, Zusammenarbeit und Handlungsfähigkeit. Beim Tanzen um Wahrnehmung, Bewegung und Verständigung.

Beides hat Berührungspunkte mit meiner Forschung: mit der Darstellung von Notfällen und Katastrophen ebenso wie mit Tanz und Körperlichkeit im Film. Theorie und praktische Erfahrung eröffnen dabei unterschiedliche, sich ergänzende Perspektiven.

Atelierporträt im dunkelblauen Sakko und Rollkragenpullover.

Austausch

Im Gespräch
bleiben.

05 Kontakt

Gedanken austauschen.

Für wissenschaftlichen Austausch,
Lehre, Vorträge und Medienanfragen.

Dr. Denis Newiak, M.A. LIS
Postfach 80 01 50
14427 Potsdam · Deutschland