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Narrative und Inszenierungsformen der Einsamkeit in der seriellen Fernsehunterhaltung

Mein Promotionsvorhaben

Im Rahmen meines Promotionsprojekts widme ich mich zeitgenössischen Gemeinschaftskonzeptionen in der Filmtheorie, um anhand dessen Zugänge zu Fragen der Einsamkeit in der populären seriellen Unterhaltung in Film und Fernsehen zu legen.

Film ist eine Gemeinschaftskunst: Filme werden grundsätzlich von großen Produktionsgemeinschaften hergestellt, im kollektiven Setting des Kinosaals rezipiert und zeigen Bilder von Menschen in ihrem sozialen Zusammenhang. So ist es nicht verwunderlich, dass auch die Filmwissenschaft geprägt ist von verschiedenen Gemeinschaftskonzepten, etwa den unsichtbaren Gemeinschaften, die durch privilegierte Inszenierungen und Narrationen im Genre-Kino gestiftet werden, oder die durch Kultfilme erzeugten Praktiken kollektiver Rezeptions- und Verehrungspraktiken. Für Rancière bleibt der Film die einzige Kunstform, die „die Menschen in lebendige Verbindung zueinander setzen“.

Während Gemeinschaften die Filmtheorie durchziehen, schweigt sich die Filmwissenschaft bisher zu einem wichtigen Phänomen ihres Untersuchungsgegenstandes aus: der Frage der Einsamkeit. Von Norman Bates über James Bond bis die Nerds aus „The Big Bang Theory“: Eine Geschichte von Filme und Fernsehen lässt sich ohne einsame Figuren nicht denken. Gerade serielle Unterhaltungsformen in Film und Fernsehen tendieren zum Spiel mit der Vergemeinschaftung einsamer Figuren. Lässt sich dieses Phänomen mithilfe der Gemeinschaftskonzeptionen der Filmtheorie verstehen?

Hypothesen

Wissen, wo ich hingehöre

Das Gefühl von Geborgenheit hängt nicht von einem bestimmten Ort ab, sondern von den Menschen, mit denen wir unser Leben teilen. Für mich gehört dazu allen voran die Familie: Wo meine Verwandten sind, ist Heimat. Meistens sind es die Orte, mit denen ich besondere Leidenschaften teile: Die Library of Congress in Washington, der Tanzsaal im Eisenbahner Sportverein in Potsdam oder Sils-Maria im Schweizer Oberengadin.

Auch wenn ich es liebe, neue Orte und Menschen für mich zu entdecken, gehört mein Herz doch meiner Geburts- und Heimatstadt Potsdam. Einen schöneren Ort zum Leben kann ich mir kaum vorstellen.

Das tun, was mir etwas bedeutet

Die Freiheit, mich mit den Dingen auseinanderzusetzen, die für mich von Bedeutung sind, ist mir mehr wert als materieller Wohlstand. Weil ich Neues erfahren will, habe ich mich für ein komplexes Promotionsvorhaben entschieden, das mich noch bis 2019 beschäftigen wird: Was macht die Figuren in der seriellen Film- und Fernsehunterhaltung so einsam? Echte Antworten auf schwierige Fragen bedeuten mir mehr als ein schneller Erfolg.

Neben Forschung und Lehre genieße ich meine ehrenamtliche Tätigkeit als Tanzsport-Trainer, Einsatzsanitäter und im Förderverein meiner ehemaligen Schule. Ich bin dankbar für die Möglichkeit, mich diesen Dingen zu widmen, die mir Freude bereiten.

Etwas machen, was bleibt

Was ich tue, soll nicht nur für mich, sondern auch für meine Mitmenschen nützlich sein. Mit dem, was ich beruflich, aber auch in meiner Freizeit tue, möchte ich einen Beitrag leisten, das Leben der Menschen ein klein wenig besser zu machen. Das ist, was mich antreibt.

Deswegen interessiere ich mich auch für gesellschaftliche Fragen: Auch wenn der politische Betrieb zermürbend sein kann, ist mir mein Engagement bei den Jusos, in der SPD, aber auch die Unterstützung der wichtigen Arbeit von Verbänden und Vereinen ein Herzensanliegen. Fortschritt braucht seine Zeit, aber es lohnt sich, für ihn einzustehen.

Meine weiteren Forschungsinteressen

Beratung, Coaching und Schulungen

Als Medienwissenschaftler und ausgebildeter Kommunikations- und Organisationsmanager berate ich Sie und Ihr Unternehmen zu fairen Stundensätzen bezüglich Ihrer PR-Strategie, Arbeits- und Büroprozesse und internen Kommunikation.

Engagieren Sie mich als Ihren persönlichen Coach und entwickeln Sie Ihre Fertigkeiten weiter: Gemeinsam perfektionieren wir Ihre Rhetorik und Präsentationstechniken, Ihre Gesprächsführung, den Umgang mit Konflikten und Ihre Motivationstechniken.

Sie möchten Ihre Mitarbeiter_innen inhouse fortbilden oder Sie suchen nach kompetenten Nachwuchs-Personal für Ihre Erwachsenen-Bildungseinrichtung? Dann buchen Sie mich als Dozent für Fächer wie Kommunikation, Teamentwicklung, Motivation, Zeit- und Projektmanagement!

Mehr über meine Trainings...

Medienproduktionen: Video, Print, Web

Seit 15 Jahren produziere ich Videos für öffentliche Einrichtungen, Unternehmen und Privatpersonen. Ob Image-Film, Werbespot oder Hochzeitsvideo: Profitieren Sie von meiner praktischen Erfahrung und meine akademischen Kenntnisse als Filmwissenschaftler.

Trotz der Möglichkeiten im Zeitalter der Sozialen Medien sind Printmedien unverzichtbarer Bestandteil jeder erfolgreichen Kampagne. Ob Dialogpost-Briefschreiben, Informationsbroschüren oder Plakate: Bei mir erhalten Sie alle klassischen Drucksachen aus einem Guss.

Die technischen Möglichkeiten, erfolgreichen Strategien und ästhetischen Ansprüche ändern sich im digitalen Zeitalter rasant. Ich entwickle für Sie ein vollständiges Konzept von der Website über Social Media bis zur Resonanzanalyse und setze es für Sie zum fairen Preis in die Tat um.

Mehr zu meinen Produktionen...

Tanzstunden und -animation

Seit dem vierten Lebensjahr nehme ich Tanzunterricht, mit acht Jahren nahm ich an meinem ersten Wettbewerb teil, mit 12 gab ich meine erste Tanzstunde. Seit dem bin ich nicht nur aktiver Turniertänzer, sondern auch Tanzlehrer. 2015 erwarb ich eine Leistungssport-Trainerlizenz für Standardtänze.

Sie möchten tanzen lernen, doch traditionelle Tanzschul-Kurse sind Ihnen zu wenig individuell und zu zeitaufwändig? Bei mir erhalten Sie private Tanzstunden genau in Ihrem Lerntempo, in dem von Ihnen gewünschten Rhythmus, direkt bei Ihnen in der Nähe, und ohne neugierige Blicke.

Tanzen macht nicht nur Spaß, sondern stiftet auch Gemeinschaftserlebnisse. Engagieren Sie mich für eine dynamische Tanzanimation für Ihre Betriebsfeier, die Hochzeit oder Ihre_n Partner_in. Dabei gewinnen sie nicht nur neue Fertigkeiten, sondern werden sich lange an diesen besonderen Tag erinnern

Mehr zu meinen Tanzangeboten...

Meine wichtigsten Stationen im Leben

Meilensteine

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Voraussichtlich verbleibende Zeit bis zur Abgabe der Dissertation:

Ende März 2019 werde ich meine Dissertation mit dem Arbeitstitel „Versuch eines Zugangs zu kinematographischen Einsamkeiten durch Gemeinschaftskonzeptionen der zeitgenössischen Filmtheorie“ am Lehrstuhl für Angewandte Medienwissenschaften an der BTU Cottbus-Senftenberg einreichen.